Buchreview • Du erinnerst mich an morgen

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Infos

Originaltitel • A life without you | Genre • Drama | Erscheinungstermin 10.04.2017
Autor Katie Marsh | Verlag Diana | Seiten • 428 | Preis  12,99

Autor

Bevor ihr sensationelles Debüt Die Liebe ist ein schlechter Verlierer erschien, war Katie Marsh im Gesundheitswesen tätig. Der zweite Roman Du erinnerst mich an morgen erzählt von der Alzheimer-Krankheit. Ihre Bücher sind inspiriert von der Tapferkeit der Menschen, die ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind. Katie bekommt Glücksgefühle, wenn sie eine leere Seite vor sich hat, und stiehlt ihrem Mann mit Vorliebe den Toast. sie lebt mit ihrer Familie in London.

Inhaltsangabe

Was, wenn deine Zukunft beginnt, dich aber deine Vergangenheit in diesem Moment einholt?

Eine Tochter, die ihre große Liebe heiraten will und sich nicht von einer schmerzhaften Erinnerung lösen kann.

Eine Mutter, die sich nach Versöhnung mit ihrer Familie sehnt und langsam ihre Erinnerung verliert.

Die berührende Geschichte von Zoe und Gina erzählt von Verlust, zweiten Chancen und bedingungsloser Liebe.

Meine Meinung

Meine Erwartungen:
Eine emotionale Geschichte über eine Familie, die erst getrennt durch einen noch unbekannten Zwischenfall, dann aber zusammenfinden - leider durch die Krankheit Alzheimer. Außerdem habe ich mir gewünscht, dass mich die Geschichte genauso packt wie der Film Still Alice - und auch so krasse Beispiele bringt, um zu sehen, wie schrecklich diese Krankheit sein kann...

Gedanken während dem Lesen:
Die Protagonistin Zoe ist eine sehr emotionale Person. An sich kann ich solche Menschen in Büchern wirklich gut leiden, da man so viel von ihnen mitbekommt. Doch Zoe gefällt mir so gar nicht. Ich bin nicht mit ihr warm geworden und konnte so viele Handlungen von ihr nicht nachvollziehen! 

Ihre Mutter lernt man als sehr zerbrochene Person kennen, und dies wird durch die Alzheimerkrankheit noch mehr gestärkt. Sie tut mir auch total leid, aber auch mit ihr werde ich nicht wirklich warm...

Auch die Nebenrollen sind immer nur so angeschnitten und man kommt irgendwie schwer in die Geschichte rein. Es passiert auch nicht allzu viel in den knapp 400 Seiten, sodass ich sehr langsam voran kam.

Mein Fazit:
Leider leider habe ich ziemlich lange für dieses Buch gebracht, das mir diesmal der Schreibstil von Marsh nicht umgehauen hat. Die Alzheimer Details haben mir auch gefehlt und es war alles so... wie soll ich das am besten beschreiben... angeschnitten erzählt. Also die Geschichte zwischen Zoe und ihrer Mum schon recht ausführlich durch die rückblickenden Briefe, jedoch die Liebesgeschichte, der Job von Zoe und auch über die Schwester gab es mir eindeutig zu wenig Details.

Bewertung

  ❤       

4 Comments:

Tabea said...

Da kommt man nichtsahnend aus dem Urlaub zurück und dann kann man vor Freude fast an die Decke springen (und ich habe hohe Decken! ;)), weil du wieder "da" bist. Freut mich, von dir zu lesen!!!

Das Buch, was du hier vorstellst, hat jetzt aber auch mein Interesse geweckt, zumindest bis ich deine Gedanken beim Lesen angesehen habe... denn mein Opa hat Parkinson und so langsam schlägt da auch Alzheimer durch (Er ist seit einigen Wochen im Pflegeheim, weil es nicht mehr anders ging...) und er erkennt seine Frau und seine Söhne nicht immer. Deswegen sind solche "Alterskrankheiten" gerade für mich doch ein bewegendes Thema.

Schade, dass du mit den Figuren nicht warm wurdest - und noch blöder, dass es dann auch nicht so viel Handlung gab, dass dich das Buch wirklich packen konnte.

Liebe Grüße

Leselaunen said...

Hallo liebe Jana,

das Buch klingt toll und das Cover, hach!

ich betreibe seit zwei Monaten mit zwei buchbegeisterten Mädels einen Buchblog, der mir inzwischen schon sehr ans Herz gewachsen ist. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Leselaunen
www.leselaunen.net

Mara said...

Es freut mich so unglaublich, dass du sie nachgebacken hast! :)
Wirklich, das macht mich gerade so glücklich!

Mara said...

Wirklich schade, wenn Sachen in Büchern nicht richtig erklärt werden :/

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